FOTOGRAFIEREN BEI NACHT? SO WIRD’S GEMACHT!

Wenn du denkst, am Tage zu fotografieren sei spektakulär – dann hast du natürlich absolut recht. Fotografierst du jedoch, wenn es bereits dunkel geworden ist, dann werden dir all deine fotografischen Skills abverlangt, was sehr sehr spannend sein wird! Ganz gleich, für welches Setting du dich entscheidest, du wirst definitiv ein Problem haben: die schlechten Lichtverhältnisse. Drum wirst du lernen, mit den Kameraeinstellungen zu spielen und zu experimentieren. Fotografieren bei Nacht? Challenge accepted! Gemeinsam meistern wir diese Königsdisziplin!

Erst einmal auskundschaften

Beim Fotografieren bei Nacht zuerst die Location auschecken

Mit dem Einbruch der Dunkelheit kommen meistens die Überraschungen. Ein Grund mehr, spontan zu reagieren. Allerdings kann es auch ärgerlich sein, sich auf die Lauer zu legen, um DAS perfekte Foto zu schießen und dann kommen unerwartete Umstände dazwischen. Vielleicht wäre ein Aufhellblitz doch ratsam oder ein Tischstativ von Nöten? Inspiziere am besten deine Location schon einmal von allen Seiten und betrachte die Lichtquellen. Diese spielen in der Nachtfotografie eine besonders große Rolle.

Vorbereitung ist die halbe Miete

Vorbereitung für das Fotografieren bei Nacht

Und da das Fotografieren bei Nacht zu erfreulichen, aber auch unerfreulichen Ereignissen kommen kann, solltest du deine Hilfsmittel auf jeden Fall dabeihaben: das Stativ gehört fast schon zur Grundausrüstung, wenn du flexibel in Bildwinkel und Perspektive sein möchtest. Auch eine zusätzliche Lichtquelle kann zur Aufhellung nützen. Je nachdem, was du vorhast mit dem Motiv, kannst du witzige, teils künstlerische Gadgets einbauen wie Leuchtstoffröhren oder Leuchtstäbe, mit denen dann sogar gezeichnet werden kann.

Trau‘ dich!

Der manuelle Modus beim Fotografieren bei Nacht

..und zwar an den manuellen Modus. Ich weiß, ich weiß, gerade Neulinge in der Fotografie fahren noch mit Stützrädern und vertrauen auf den Automatik Modus – das ist auch in Ordnung. Doch gerade beim Fotografieren bei Nacht kommst du hier an die Grenzen. Bei außergewöhnlichen Lichtverhältnissen bist du gezwungen, die Kamera manuell einzustellen, damit dein Foto qualitativ hochwertig ist. So kannst du die Lichtempfindlichkeit des Sensors, die Belichtungszeit und die Blendenöffnung justieren und aufeinander abstimmen. So kann eine zu hohe ISO Zahl zu einem störenden Rauschen im Bild führen. Öffnest du die Blende bei einem Landschaftsfoto zu sehr, kommt es zu Unschärfen. Erste Regel deshalb: das Motiv steht im wahrsten Sinne des Wortes im Fokus und auf dieses müssen alle Einstellungen ausgerichtet sein.

Der Bulbmodus

Der Bulb Modus für's Fotografieren bei Nacht

Neben dem manuellen Modus gibt es noch die Bulb Funktion. Diese wird dann wichtig, wenn die voreingestellten Belichtungszeiten in der Kamera nicht mehr ausreichen. Stell‘ dir folgendes Szenario vor: dir steht extrem wenig Licht zur Verfügung oder du möchtest einfach sehr große Bewegungsunschärfen erzielen, doch deine Kamera lässt keine längere Belichtungszeit als 30 Sekunden zu? Dann ist es Zeit für die Bulb Funktion! Durch beliebig langes Drücken des Auslösers entscheidest du, wie lang das Licht auf den Sensor fällt. Doch vorsicht, durch dein Händezittern kann es zu Bewegungsunschärfen kommen. Ein Fernauslöser schafft dir Abhilfe.

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